Crowd-Ordering: Crowdfunding meets Online-Shopping

Online-Shopping, Crowdfunding und fairer Handel: Das sind bloss einige der Faktoren, die das Crowd-Ordering-Modell auf sich vereint. Gemeinsam mit dem Startup Crowd Container habe ich dieses Jahr die Online-Plattform dazu aufgebaut.
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Crowdcontainer

Crowd-Ordering ist das Modell der Zukunft! Für einen nachhaltigen, transparenten und fairen Handel von Gütern. Die Idee: Konsument*innen bestellen zusammen Lebensmittel direkt bei den Produzent*innen – die Bezahlung erfolgt im Voraus. So entsteht Sicherheit in der Handelskette und es gibt keinen Spielraum für Spekulation. Zwar steht das Konzept noch ganz am Anfang, neben dem Crowd Container experimentieren aber bereits weitere Organisationen damit – so z.B. Gebana und Helvetas.

Die neue Form der nachhaltigen Direktvermarktung

Crowd-Ordering weist diverse Parallelen zum Crowdfunding auf: Bestimmte Zeit, bestimmtes Ziel, in die Tat umgesetzt wird’s nur bei Zielerreichung.

Nach den ersten erfolgreichen Kampagnen über wemakeit.com entschied sich Crowd Container für den Aufbau einer eigenen Crowdfunding-Plattform – nicht zuletzt wegen des rasanten Wachstums. Einerseits um damit die vertrackten Prozesse in der Logistik transparent zu machen, andererseits um ein rundes Kundenerlebnis zu bieten: Neben dem Online-Shop, ergänzt mit Crowdfunding-Elementen, wird den Konsument*innen das Modell des Crowd-Orderings näher gebracht und eine Nähe zu den Produzent*innen auch über die Ozeane hinweg geschaffen.

Same same but different

Nach dem ersten Release der Plattform war die Erleichterung erstmal gross: Technisch funktionierte die Plattform, die Bestellungen kamen an, die Zahlungsanbindungen funktionierten. Es war ein voller Erfolg! Ausführliche Kundenfeedbacks deckten aber auch auf, wo es auf der Plattform Optimierungsbedarf gab und immer noch gibt. Es ist eben doch nicht ein klassischer Online-Shop:

  • Crowd-Ordering will erklärt sein: Die lange Zeit von der Bestellung bis zur Auslieferung führte bei den Kund/innen zu Verwirrung. Rasch war klar: Die lange Wartezeit bzw. die Erklärung des Modells muss auf der Plattform stärker in den Vordergrund rücken.
  • Produktverfügbarkeit: Die Bestellung der Produkte erfolgt in Kampagnenwellen. Während einer Kampagne können nur die aktuellen Produkte bestellt werden. Trotzdem sollen dem Nutzer die Produkte anderer Kampagnen angezeigt werden, ohne dass er sie bestellen kann. Wie erklären wir ihm das?
  • User Journey: Der Crowd Container will die Konsument*innen mit den Produzent*innen zusammenbringen – auf der Plattform müssen deshalb Community und Online Shop geschickt miteinander verwoben werden, um ein stimmiges Kundenerlebnis zu schaffen.

PS. Aktuell gibt’s nachhaltige Produkte ganz aus deiner Nähe: Äpfel, Most und Kartoffeln aus dem Oberaargau erwarten dich. Du hast noch wenige Tage Zeit, um dir dein Päckli zu sichern auf: www.crowdcontainer.ch

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