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Challenge accepted!

Das Märchen: Wie aus einem Papiertiger eine Social-Media-Challenge wurde. Manchmal sind praktische Ideen aus dem Alltag einfach zu gut, um nicht alle daran teilhaben zu lassen. So passiert mit dem «Kühlschrank-Znacht» meiner Schwester. Vor ein paar Jahrzehnten gut um Geld zu sparen. Heute um kreativ und geniesserisch Food Waste zu reduzieren. Let’s cook!
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food waste challenge

Once upon a time in Australia… als ich bei meiner Schwester in Brisbane zu Besuch war, verkündete sie urplötzlich gegen Ende Monat: «Heute gibt’s ein out of the fridge dinner! Unser Haushaltsbudget ist ausgereizt. Aber wir verhungern nicht. Wir bringen sicher noch ein Znacht hin; einfach aus dem Kühlschrank.» Okeiiii. Das Dinner konnte sich sehen lassen. Leider habe ich kein Foto davon.

Weil wir es uns leisten können

Damals regte die Geldknappheit unsere Kochfantasie an. Heute geben wir zum Beispiel in der Schweiz nur 7% unseres Haushalteinkommens für Lebensmittel aus. Was scherts uns da, wenn wir was wegwerfen? Wir können es uns ja leisten. Zudem wollen wir uns folgendes nicht eingestehen: In Schweizer Haushalten gehen rund 90 Kilo essbare Lebensmittel pro Person und Jahr verloren sagt «Save Food – Fight Waste». Das belastet nicht nur völlig unnötig unsere «Hosentasche hinten rechts» (Männer wissen, was ich meine) mit 620 Franken pro Jahr und Person, sondern auch unsere Umwelt. 

Wach geküsst

Schon lange setzen wir uns bei diktum.ch für die nachhaltige Produktion und den verantwortungsvollen Konsum von Lebensmitteln ein. Daraus entstand in Anlehnung an meine Schwester bei einem internen Team-Workshop die Projektidee «Out of the fridge dinner», zu Schweizerdeutsch «Kühlschrank-Znacht».
Diese Aktion für Privathaushalte in der Schweiz zum Thema Food Waste lag aber aufgrund fehlender Ressourcen längere Zeit im Dornröschenschlaf. Bis die «Food Ninja-Bewegung» sie vor Kurzem wach küsste…

In der C*krise sind viele Leute zu Hause. Sie kochen so häufig wie schon lange nicht mehr. Die einen hamstern, die anderen wollen endlich ihre Vorräte aus dem Chuchichäschtli, den Gefrierschubladen und aus dem Kühlschrank fantasievoll verkochen. Der Wunsch aller ist wohl: Wenn nichts mehr geht, dann geht mindestens Soulfood daheim. Doch spätestens bei der Wiedereröffnung der Restaurants werden die Lebensmittel zu Hause wohl vergessen. Daher gilt es jetzt, nicht mehr papierzutigern, sondern zu machen.
In kürzester Zeit entstand in Zusammenarbeit mit der Sensibilisierungs­kampagne «Save Food –Fight Waste» die #foodninjachallenge.Vor ein paar Tagen startete diese erfolgsversprechend auf Facebook und Insta. Als Inspiration für die kreative Schrumpelküche werden alle öffentlichen Posts auf der Kampagnensite gesammelt.

Wenns ein Hit wird, können wir wenigstens ein paar Lorbeeren ernten (denn für diese Aktion engagieren wir uns pro bono) und uns über weniger Food Waste freuen!
In diesem Sinne wünsche ich uns viele Lebensmittelretter*innen! And they lived happily ever after! 

#geniessenstattwegwerfen #cookupdontchuck

Links:
www.savefood.ch/de/foodninjachallenge

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