Brauche ich Videos für meinen Social Media Kanal?

Auf Facebook, Instagram und Co. geht nichts mehr ohne Bewegtbild. Ist das wirklich so? Wir beantworten deine wichtigsten Fragen.
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Videoblog

Schauen wir uns die Sache im Detail an: Betreust du einen Facebook-Account? Twitter? Instagram?
Dann sprechen sicherlich viele Anzeichen dafür, auch Video-Content zu produzieren. Denn das ist es, was alle Netzwerke pushen.

Facebook gibt an, im Moment täglich etwa 8 Milliarden Aufrufe von Video-Content zu verbuchen. Auch Snapchat liegt nicht weit zurück. Instagram hat gerade einen eigenen «Fernsehsender» gelauncht. Und YouTube hat ohnehin schon lange das herkömmliche Fernsehen bei den Digital Natives verdrängt.

Also sollte man in jedem Fall Videos in die Kommunikation integrieren? Wir versuchen deine wichtigsten Fragen zu klären:

1. Welchen Mehrwert habe ich von Videos auf meinem Social Media-Kanal?

Eine Studie von Cisco sagt voraus, dass in 2019 bereits 80% des Internet-Traffics von Video-Content eingenommen werden wird. Diese von vielen Seiten propagierte Meinung halte ich zwar für zu optimistisch – aus Videoproducer Sicht – dennoch: Der Trend lässt sich nicht leugnen.

In den USA nutzen laut verschiedenen Studien bereits mehr als die Hälfte aller Firmen Videos für ihr Marketing.

Videos entsprechen sehr genau den Parametern, die erfolgreiche Social Media-Posts ausmachen:

  • Sie erzeugen mehr Aufmerksamkeit durch Bewegung.
  • Emotionen, der Key-Point in jeder Kampagne, lassen sich besser vermitteln.
  • Und komplexe Inhalte können leicht verständlich erklärt werden.

Zudem belohnen Facebook, Twitter und Instagram deine Bemühungen und geben Videoinhalten mehr Raum im Newsfeed.

2. Reichen meine bisherigen Inhalte nicht mehr aus?

Jain. Wenn Facebook und Co. weiterhin – und davon ist auszugehen – Bewegtbild im Algorithmus den Vorrang geben, kann die Reichweite deines Kanals mit einfachen Link-Posts stark absacken.

Zudem erscheinen deine Posts in einem Feed, der von visuellen Inhalten geprägt ist, weniger attraktiv.

3. Kann ich mir Videos überhaupt leisten?

Hochwertige Videos haben ihren Preis.
Laut einer Studie der PR-Agentur Fischer Appelt sei die Bildqualität in Social Media allerdings nur für rund 17 Prozent der User „sehr wichtig“. Authentizität und Spontanität sind glaubwürdiger als Hochglanzvideos. Dafür kann auch mal die eigene Smartphone-Kamera herhalten.

Kostenlos sind Videos natürlich nicht. Ein gewisses Mass an Technik und KnowHow ist erforderlich. Und das Einholen von Kompetenzen durch Externe gerade zu Beginn ratsam.

4. Wie viel Video-Content brauche ich denn?

Auch hier kommt es stark auf den Kanal an: Wenn du auf YouTube setzt, kommst du nicht umher zweimal in der Woche ein Video zu posten, möchtest du vom Algorithmus und von der Community wahrgenommen werden.

Anders sieht es aus bei Facebook. Auch wenn Zuckerbergs Maschinerie zurzeit stark auf Video-Content setzt, funktionieren nach wie vor herkömmliche Postings. Du kannst auf  Facebook daher sehr gut mit deinem bisherigen Material arbeiten und den Videoanteil langsam aufbauen.

5. Welche Inhalte eignen sich für Videos auf Facebook und Co.?

Lass die Finger von belanglosen Imagefilmen. Erfolgsversprechender ist es, mit deinem Kanal ein Thema oder Format zu besetzen und dort mit Expertenwissen zu glänzen.

Bewegtbild sorgt dabei für höhere Aufmerksamkeit. Zum Beispiel durch Snack Content. Simple, aber zündende Inhalte, einfach produziert als Cinemagraph, Instastory oder Kurzvideo.

Das kann ein DIY-Video mit Rezepttipp für ein veganes Zmittag sein, ein Spendenaufruf oder der Blick hinter die Kulissen bei einer Aufrichtefeier. Diese leichtverdaulichen Inhalte entsprechen dem Verhalten des Nutzers, der – ähnlich wie beim Zappen im TV – durch seine Timeline scrollt und auf interessante Inhalte hofft.

Darüber hinaus sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Formate wie 360°-Videos und Live-Streaming bieten grosses Potential.

Und jetzt?

Ein Patentrezept gibt es nicht. Vielmehr gilt auch bei dem Format Video: Ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren. Die sozialen Netzwerke sind dafür wie geschaffen.

Gleiches machen wir auch bei diktum.ch. So zum Beispiel für die Pro Miet AG, für die wir eine Reihe von Videos produzieren.
Gerne probieren wir auch mit dir zusammen neue Inhalte und Formen aus. Komm einfach auf uns zu.

Beispiel aus unserer Videoreihe für die ProMiet AG: Das Projektportrait in Flums:

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